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Mein Jahr 2015

Meine politische Arbeit im Jahr 2015 war geprägt von den Themen Asyl, Digitalisierung, Netzausbau oder der Verlagerung der bayerischen Staatsbehörden, die uns das regionale Technologiezentrum BayernLab nach Eichstätt bringen wird.
Insgesamt absolvierte ich in München 28 Sitzungen des Plenums und 30 Wochen mit Ausschusssitzungen.

Außerdem konnte ich bei Landtagsfahrten insgesamt mehr als 300 Teilnehmer aus meinem Stimmkreis in den Bayerischen Landtag einladen und ihnen dort meine Arbeit vorstellen. Im Landkreis Eichstätt nahm ich an 289 Terminen vor Ort teil. (Davon 184 als Landtagsabgeordnete, 39 als CSU-Kreisvorsitzende und 59 als stellvertretende Landrätin.)

Arbeit im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Zusammen mit Hubert Bittlmayer, dem Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten traf ich mich in Pietenfeld mit regionalen Vertretern aus der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft zu einem gegenseitigen Gedankenaustausch. Der Einladung waren neben Vertreterinnen und Vertretern des Bauernverbands, der Milchviehalter, der Bäcker- und Metzgerinnung auch Eichstätter Landwirte, Waldbauern und Förster gefolgt.

Arbeit im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
In diversen Anträgen wies ich auf die fraglichen Inhaltstoffe von alltäglichen Lebensmitteln hin, wie etwa gesundheitsgefährdende Stoffe in Gewürzen oder belastende Zutaten in Kinder-Snacks.

Besonders gefreut habe ich mich über das bereits 20-jährige Jubiläum der Umwelt-Jugendherberge Eichstätt, zu welchem wir Karin Seehofer begrüßen konnten.

Arbeit in der Kinderkommission

Als Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtags liegt mir der Schutz der Rechte unserer Kinder besonders am Herzen. In diesem Zusammenhang besuchte ich die Schüler der Grund- und Mittelschule Oberhaunstadt, die sich zusammen mit UNICEF eine ganze Woche dem Thema „Kinderrechte“ gewidmet hatten.

Unter der Fragestellung „Kinderrechte in guter Verfassung“ konnte ich gemeinsam mit dem Kinderschutzbund zu einem Gesprächsforum im Maximilianeum einladen. Namhafte Gäste wie Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Familienministerin Emilia Müller und Bundestagspräsidentin a.D., Prof. Dr. Rita Süssmuth, erörterten den Vorschlag, Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Doris Rauscher und Gabi Schmidt besuchte ich die Bildungseinrichtungen des Landkreises Eichstätt und kam mit Schülern, Lehrern und Jugendbetreuern ins Gespräch. Am Sonderpädagogischen Förderzentrum in der Schottenau konnten wir gelebte Inklusion beobachten, am Willibald Gymnasium diskutierten wir mit Schülern über die Nutzung der neuen digitalen Medien an Schulen und an der Fachakademie für Sozialpädagogik sprachen wir über frühkindliche Bildung.
 

Bienenpolitische Sprecherin der CSU

Bienengesundheit und staatliche Förderung der Imker stand im Mittelpunkt meines Vortrags beim wichtigen bayerischen Imkergespräch in Starnberg. Um die Arbeit der Imker vor Ort zu unterstützen, übernahm ich die Patenschaft für den Bienenwagen von Daniel Miehling aus Lenting und reichte einen Antrag zur Bekämpfung der Varroa-Milbe ein.
 

Als Abgeordnete war es mir auch ein großes Anliegen, die an mich herangetragenen Fragestellungen in aktive politische Prozesse umzumünzen. Folgende Anträge wurden von mir auf den Weg gebracht und im Landtag angenommen:
Mikroplastik, Stärkung der Bienengesundheit, FGM-Glukosemesssysteme für Diabetiker, Umweltbezogene Allergien bei Kindern, Bericht über die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit am LGL, Stand der Borrelien-Erkrankungen in Bayern, Grenzwerte für Blei und Mangan in Gewürzen, Schutz vor importierten Schädlingen und Giftstoffe in Outdoor-Kleidung.

Sie sehen, dass die Herausforderungen und Thematiken vielfältig sind, aber gerade das macht meine Arbeit im Landtag so spannend und gewinnbringend.

Aktiv nahm ich an zahlreichen Veranstaltungen teil (u.a. „Aktion Rollentausch“, Bayerische Klimawoche, internationaler Vorlesetag, Gesprächsforum „Kinderrechte in guter Verfassung?“, Besuch der Notaufnahmen im Landkreis Eichstätt). Meinem Politikverständnis nach bieten solche Termine eine gute Gelegenheit mit offenem Ohr den Bedürfnissen der Menschen zu lauschen.

Im Laufe des Jahres traf ich mich mit Interessenverbänden u.a. aus den Bereichen Jagd, Forst, Polizei, Wirtschaft, Schulen, Verbraucherschutz, Verbraucherorganisationen, Forstunternehmen, Steinbruchbesitzer, Imker, Bauern, Milchbauern, Schäfer, Schweinezüchter, Bäcker, Bürgermeister, BDKJ, KAB, Katholische Universität Eichstätt, Vertretern der Katholischen Kirche, E-Mobilität, Sozialverbände usw.

Begleitend dazu wurden mehr als 400 Vorgänge, Bürgeranfragen und weitere Anliegen bearbeitet; dazu nahm ich rund 300 Termine hier vor Ort wahr.